Stiftung Talentia Zug - Förderung der Talente von morgen

Die Stiftung

Hochbegabte Kinder sind keine Seltenheit. Dennoch finden sie und ihre Eltern in der Schweiz noch nicht genügend Unterstützung. Ungefähr zwei Prozent der Schweizer Bevölkerung haben einen Intelligenzquotient von mehr als 130 und gelten somit als hochbegabt. Dazu zählen auch rund 30'000 Kinder, die durch ihren ausgeprägten Wortschatz und ihre besondere Auffassungsgabe auffallen. So leicht es diesen Kindern fällt, sich schulisches Wissen anzueignen, so schwer tun sie sich oft in ihrem sozialen Umfeld. Aufgrund von Langeweile und Unterforderung sind sie häufig unkonzentriert oder auffallend unruhig, da sie oft kein auf ihren Wissensdurst angepasstes Lernangebot erhalten.

In vielen Kantonen ist die Förderung von Hochbegabten Teil der Schulentwicklung: Unterschiedliche Modelle kommen zum Einsatz oder werden erprobt. Ein wesentlicher Teil der Hochbegabtenförderung liegt aber in privaten Händen. So hat der EHK (Verein Eltern hochbegabter Kinder) vor sieben Jahren die «KinderUni» ins Leben gerufen, in der Themenweekends für Hochbegabte organisiert werden. Wer es sich leisten kann oder staatlich unterstützt wird, schickt sein hochbegabtes Kind jedoch in eine entsprechende Privatschule.

Will die Schweiz ihren hohen Standard in Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur aufrechterhalten, ist sie zwingend auf vielversprechende Nachwuchstalente angewiesen. Um diese zu finden und entsprechend zu fördern, wurde die Stiftung Talentia Zug gegründet.

Die Stiftung Talentia Zug ist eine selbständige und gemeinnützige Stiftung gemäss Art. 80 ff ZGB, deren Zweck es ist, Kinder und Jugendliche mit spezieller Begabung in ihrer Ausbildung zu begleiten. Geografisch konzentriert sie sich auf den Kanton Zug sowie die angrenzenden Kantone.

Das Ziel der Stiftung ist es, Kinder mit hohem Potenzial auf jedwelche Art gezielt und nachhaltig zu fördern und zu verantwortungsvollen und leistungswilligen Erwachsenen heranzubilden. Durch eine begabungsgerechte Förderung sollen alle Kinder gleiche Chancen erhalten.

Dem Stiftungsrat der Stiftung Talentia Zug gehören renommierte Zuger Persönlichkeiten aus Politik, Bildung und Wirtschaft an. Er führt die Geschäfte, vertritt die Stiftung nach aussen und stellt die einwandfreie Durchführung der dem Zweck dienenden Massnahmen sicher.

Der Stiftungsrat konstituiert sich selbst und wählt aus seiner Mitte eine Präsidentin/einen Präsidenten.

Der Stiftungsrat

  • Edith Hotz Hengartner, lic. iur., Rechtsanwältin,
    Gründungsmitglied des Vereins Talentia Zug, Stiftungsratspräsidentin, Zug
  • Rolf Schweiger, lic. iur., Rechtsanwalt und alt Ständerat, Baar
  • Richard Scholl, Jurist, Ebertswil
  • Luc Staub
    Dipl. Betriebsökonom HF und Dipl. Finanzberater IAF
    Menzingen
  • Othmar Stöckli, Unternehmer, Zug
  • Irène Castell-Bachmann, lic.iur., Rechtsanwältin, Zug

Der Stiftungsrat wird begleitet von Fachpersonen, die sich seit Jahren mit der Thematik der Hochbegabung befassen wie Wissenschaftler, Psychologinnen, Kinderärzte, Lehrpersonen und Heilpädagoginnen. Diese beraten den Stiftungsrat in allen fachlichen und strategischen Belangen zur effizienten und nachhaltigen Umsetzung des Stiftungszweckes.